Engagement

Sonnenhof

Seit 2015 betreut unsere Praxis den „Sonnenhof“ in Pankow, ein Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der Björn Schulz Stiftung.

Im Gegensatz zur Hospizarbeit, die ihre Gäste nur in der letzten Lebensphase begleitet, unterstützt die Kinderhospizarbeit die gesamte Familie ab Diagnosestellung des lebensverkürzend erkrankten Kindes, über den Krankheitsverlauf und über den Tod des Kindes hinaus. Darüber hinaus bietet er den Eltern Entlastung und Unterstützung jeglicher Art.

Die Arbeit im Sonnenhof erleben wir als etwas sehr Besonderes. Sie verlangt uns ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, fachlicher Sicherheit und persönlicher Stärke ab. Andererseits ist es ein wunderschönes Arbeiten – frei von Leistungsdruck und zwingenden Zielsetzungen können wir unsere kleinen und großen Patienten mit ihren Wünschen und Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellen. Hier ist das Ziel immer das Gleiche: wir wollen helfen die Lebensqualität unserer Patienten zu verbessern – und das bedeutet für jeden etwas anderes.

Beratung und Begleitung bei nahezu allen Problemen im Bereich der Nahrungsaufnahme

Seit vielen Jahren widmen wir uns den Problemen im Bereich der Nahrungsaufnahme. Diese können so vielfältig und bunt sein, wie auch Nahrungsmittel selbst sein können.

Die große Kunst hierbei ist es gemeinsam mit unseren Patienten, bzw. deren Angehörigen, den Ursachen auf die Schliche zu kommen. Liegt eine organische oder muskuläre Ursache vor, ist es vermeintlich einfach. Doch wenn es um Probleme bei der Nahrungsaufnahme geht, ist es häufig wesentlich vielschichtiger. Eine unzureichende orale Bewältigung kann schnell zu häufigem Verschlucken und sogar zur Atemnot führen. Dies wiederum kann Ängste bis hin zur massivem Panik nach sich ziehen.

Mit viel Feingefühl und positiver Energie stärken wir die Muskulatur, die Kompetenzen und das Selbstbewusstsein unserer kleinen und großen Patienten, Beraten die Angehörigen und tun unser Bestes, das GROßE Thema Essen (wieder) zu einem kleinen Alltagsthema zu machen.

Weaningstation

Die Intensiv- und Weaningstation des Asklepiosklinikums in Birkenwerder wird seit einigen Jahren tatkräftig durch uns unterstützt. Mit Weaning ist die Entwöhnung von Beatmungsgeräten gemeint, also das Wiedererlernen der selbstständigen Atmung. Da sich bei Patienten unter Langzeitbeatmung häufig auch Sprech- und Schluckstörungen einstellen, wird unsere Profession hier oft dringend benötigt. Im interdisziplinären Team arbeiten wir eng mit den Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten auf der Station zusammen und helfen unseren Patienten, den Weg ins Leben zurück zu finden.

Beatmungs-Pflegewohngruppe

Leider kommt es auch vor, das es nicht gelingt betroffene Patienten von der Beatmung zu entwöhnen und sie mit einem Beatmungsgerät aus dem Krankenhaus entlassen werden. Da beatmungspflichtige Menschen auch fast immer einen recht hohen Pflegebedarf haben, gibt es spezielle Intensiv- oder Beatmungs-Pflegewohngruppen, die hierfür bestens aufgestellt sind. Solch eine Wohngruppe betreuen wir ebenfalls seit vielen Jahren, da auch hier – ebenso wie auf der Weaningstation – viele Bewohner unter Schluck-, Sprech- und Sprachstörungen leiden.

LogVogel

„Kommunikation ist alles!“